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Jasmin Wulf mit Sprint-Kreisrekord über 100 Meter

Heilbronn - 30.06./01.07.18 can Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben die beiden Leichtathletinnen Jasmin Wulf (VfL Lingen) und die Lingenerin Judith Wessling (SV Preußen Münster) am Sonntag die Heimreise von den Deutschen U23-Junioren-Meisterschaften in Heilbronn angetreten. Zwar erreichten die beiden Emsländerinnen die so sehnlich erhofften Endkämpfe in ihren Disziplinen, der persönliche Erfolg blieb ihnen jedoch letztendlich verwehrt.

Fast „zu gut“ lief es für Sprinterin Jasmin Wulf am ersten Wettkampftag. Gleich zweimal verbesserte sie ihren eigenen Kreisrekord über 100 Meter (11,88 Sek.) auf dem Weg ins Sprintfinale. Nach 11,78 Sekunden im Vorlauf steigerte sie ihre neue Bestleistung im Finale auf 11,72 Sekunden und belohnte sich mit dem sechsten Platz im größten Teilnehmerfeld der Veranstaltung. Auf der 200-Meter-Distanz am Sonntag blieb ihr allerdings die so erwartete neue Bestleistung deutlich verwehrt. In 24,66 Sekunden sprintete sich die Lingenerin in den Finallauf und erreichte in 24,63 Sekunden den siebten Platz. „Mit den Platzierungen bin ich sehr zufrieden“, so Wulf. Nur die Zeit über 200 Meter gefiel ihr überhaupt nicht: „Daran wird ab jetzt gearbeitet.“

Ihr Kämpferherz stellte dagegen Langhürdensprinterin Judith Wessling im Frankenstadion eindrucksvoll unter Beweis. Nach der erfolgreichen Qualifikation für das 400-Meter-Hürdenfinale (62,74 Sek.) und als Endläuferin der Münsteraner 4x-100-Meter-Sprint-Staffel verletzte sie sich und konnte die anstehenden Finalläufe nur angeschlagen bestreiten. „Aber ich wollte lieber Letzte werden, als mich einfach abzumelden“, begründete Wessling ihre Starts trotz Handicap. Während sie über 400 Meter Hürden weit abgeschlagen, aber erhobenen Hauptes das Ziel als Siebte (65,00 Sek.) erreichte, überzeugte sie als Endläuferin der Staffel und trug wesentlich zum überraschenden fünften Platz für ihr Team bei. „Unter diesen Voraussetzungen war der Lauf klasse“, zeigte sich auch Trainer Frank Bartschat (Preußen Münster) begeistert vom Kämpferherz der Lingenerin.

Quelle: Meppener Tagespost vom 04.07.2018 - Carsten Nitze

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